Auszeichnung für herausragende Leistungen: Herzlichen Glückwunsch an die Erasmus-Mundus-Stipendiaten des Jahrgangs 2026
Das gemeinsame Erasmus-Mundus-Masterprogramm ist eine der Vorzeigeinitiativen der Europäischen Union für die Zusammenarbeit im Hochschulbereich und die akademische Mobilität. Durch die Zusammenführung von Studierenden, Hochschulen und Forschenden aus aller Welt fördert das Programm akademische Exzellenz, interkulturelles Verständnis und langfristige internationale Partnerschaften.
Deutschlands Rolle im Erasmus-Mundus-Programm
Deutschland spielt durch die Beteiligung seiner Hochschulen an zahlreichen gemeinsamen Masterstudiengängen weiterhin eine wichtige Rolle im Erasmus-Mundus-Programm. Diese Einrichtungen bieten international anerkannte Lehr- und Forschungsumfelder und tragen maßgeblich zur akademischen Qualität und zum interdisziplinären Charakter des Programms bei.
Internationale Studierende sind ein fester Bestandteil der deutschen Hochschullandschaft. Sie bereichern die Hochschulen durch vielfältige Perspektiven, tragen zu Forschung und Innovation bei und stärken internationale akademische Netzwerke, die für die Bewältigung globaler Herausforderungen unerlässlich sind. Neben den akademischen Möglichkeiten profitieren die Studierenden von Deutschlands reichem kulturellem Erbe, seinen pulsierenden Städten und seinem dynamischen Forschungs- und Innovationsökosystem.
Feier zur Teilnahme Kenias
In der vergangenen Woche feierte der DAAD gemeinsam mit der Delegation der Europäischen Union in Kenia, den Botschaften Deutschlands und Belgiens sowie der kenianischen Regierung die Abreise von 33 kenianischen Stipendiaten, die ein vollfinanziertes Erasmus-Mundus-Joint-Master-Stipendium erhalten haben. Bei der Abschiedsfeier wurden die herausragenden akademischen Leistungen der Stipendiaten gewürdigt und gleichzeitig die prägende Rolle der internationalen Bildung bei der Vorbereitung der nächsten Generation von Forschern, Innovatoren, Fachkräften und Führungskräften hervorgehoben.
An der Veranstaltung nahmen wichtige Vertreter aus Kenia und Europa teil, darunter der deutsche Botschafter in Kenia, S.E. Sebastian Groth, die Botschafterin der Europäischen Union in Kenia, S.E. Henriette Geiger, die kenianische Staatssekretärin für Hochschulbildung und Forschung, Dr. Beatrice Inyangala, sowie der Staatssekretär für Wissenschaft, Technologie und Innovation, Prof. Shaukat Abdulrazak.
Von den 33 Stipendiaten werden fünf einen Teil ihres Erasmus-Mundus-Studiums an deutschen Hochschulen absolvieren. Botschafter Groth gratulierte den Stipendiaten und bekräftigte das Engagement Deutschlands für die Stärkung der akademischen Zusammenarbeit und der zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Kenia durch Hochschulbildung und Forschung.

Der nachhaltige Wert des internationalen akademischen Austauschs
Der internationale akademische Austausch schafft nachhaltige Vorteile für Einzelpersonen, Institutionen und Gesellschaften. Über den Erwerb fundierter akademischer Kenntnisse hinaus entwickeln die Teilnehmer des Erasmus-Mundus-Programms interkulturelle Kompetenzen, bauen internationale berufliche Netzwerke auf und sammeln Erfahrungen, die die internationale Zusammenarbeit stärken und zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen.
Der DAAD setzt sich weiterhin dafür ein, diese Möglichkeiten durch Stipendien, institutionelle Partnerschaften und Forschungskooperationen zu fördern und gleichzeitig talentierte Studierende und Forscher dabei zu unterstützen, Brücken zwischen Ländern und Disziplinen zu schlagen.
Ausblick
Der nächste Bewerbungszeitraum für Stipendien im Rahmen des Erasmus-Mundus-Joint-Master-Programms wird voraussichtlich Ende September 2026 beginnen. Potenzielle Bewerber werden dazu ermutigt, sich mit dem breiten Angebot an teilnehmenden Studiengängen vertraut zu machen und rechtzeitig mit der Vorbereitung ihrer Bewerbungen zu beginnen.
Da Deutschland seine Rolle im internationalen Hochschulwesen weiter ausbaut, freut sich der DAAD darauf, künftige Generationen von Wissenschaftlern durch akademischen Austausch, Forschungskooperationen und Partnerschaften zu unterstützen, die dazu beitragen, globale Herausforderungen zu bewältigen und eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben.