DAAD-Stand zieht Tausende Besucher auf der STRI4Society Week an – großes Interesse an Studien- und KI-Programmen in Deutschland

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Im Jahr 2025 unternahm die kenianische Regierung einen bedeutenden Schritt, um Wissen und Innovation in den Mittelpunkt der nationalen Entwicklung zu rücken. Unter dem Dach des Bildungsministeriums wurde ein neues Staatssekretariat für Forschung, Entwicklung und Innovation geschaffen, dessen Ziel klar definiert ist: die Stärkung der Hochschulbildung und die Gewährleistung, dass Wissenschaft, Forschung und Innovation eine führende Rolle bei der Gestaltung der Zukunft des Landes spielen.

Um diese Bemühungen zu leiten, wurde Professor Shaukat Abdulrazak zum Staatssekretär des Staatsdepartements für Wissenschaft, Forschung und Innovation ernannt. In dieser Funktion hatte er die Aufgabe, die Forschung enger mit den Bedürfnissen der Praxis zu verknüpfen – und sicherzustellen, dass Ideen, die an Universitäten und Forschungseinrichtungen entstehen, ihren Weg in die Gesellschaft, die Industrie und die Politik finden. 

Aus dieser Vision entstand die „Science, Technology, Research and Innovation for Society (STRI4Society) Week“ – Kenias erste Plattform dieser Art. Sie brachte eine ungewöhnlich breite Mischung von Menschen zusammen: Forscher und Innovatoren, Regierungsvertreter, Führungskräfte aus der Privatwirtschaft, Studierende und Vertreter der Gemeinden. Anstatt in getrennten Bereichen zu arbeiten, versammelten sie sich für einige Tage an einem Ort, um Ideen auszutauschen, Innovationen vorzustellen und praktische Lösungen für alltägliche Herausforderungen zu erörtern. Der Gedanke dahinter war einfach, aber wirkungsvoll: die Wissenschaft aus dem Labor herauszuholen und näher an den Alltag heranzuführen. 

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Die STRI4Society Week war fest in Kenias übergreifendem Entwicklungspfad verankert, darunter die „Vision 2030“, der „MTP IV“ und die „Bottom-Up Economic Transformation Agenda“ (BETA). Sie diente als nationale Plattform für Kreativität und Fortschritt und stellte einheimische Forschungsergebnisse und Innovationen in den Vordergrund, die bereits heute in den Gemeinden etwas bewirken. Mehr als nur eine Ausstellung wurde sie zu einem Treffpunkt, an dem Partnerschaften geschlossen und Gespräche zwischen Wissenschaft, Industrie, Regierung und Bürgern angeregt wurden – was den Weg von der Idee zur konkreten Wirkung in der Praxis stärkte.  

DAAD-Stand zieht Tausende auf der STRI4Society Week an 

Für Hunderte von Studierenden und jungen Forschenden, die an Kenias erster STRI4Society Week teilnahmen, entwickelte sich der DAAD-Stand zu einer der Hauptattraktionen – einem Tor zum Studium und zur Forschung in Deutschland. Trotz eines zunächst verhaltenen Starts besuchten im Laufe der Woche fast 3.000 Besucher den Stand, um sich über Stipendien, akademische Austauschprogramme, Aufbaustudiengänge und Forschungspartnerschaften zu informieren. Die hohe Besucherzahl spiegelte das wachsende Interesse an internationaler Zusammenarbeit unter kenianischen Studierenden und Institutionen wider, das durch die Vorstellung des neuen DAAD-Programms „Responsible Artificial Intelligence“ noch verstärkt wurde, das eine breite Diskussion über ethische und zukunftsorientierte Innovation auslöste. 

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Ein schwieriger Start entwickelt sich zu einer landesweiten Dynamik 

Was unter den Beeinträchtigungen eines landesweiten Streiks im öffentlichen Nahverkehr begann, entwickelte sich rasch zu einer der lebendigsten Veranstaltungen Kenias zu den Themen Wissenschaft, Innovation und globale Zusammenarbeit. Bis Freitagabend hatte sich die erste „Science, Technology, Research and Innovation for Society“ (STRI4Society)-Woche fest als zentrale Plattform für die Gestaltung der Innovationsagenda des Landes etabliert. 

Fünf Tage lang brachte die Veranstaltung politische Entscheidungsträger, Wissenschaftler, Hochschulleiter, Studierende, Innovatoren, Diplomaten, Entwicklungspartner und Akteure des Privatsektors zusammen, die alle eine gemeinsame Frage verband: Wie können Wissenschaft und Innovation der Gesellschaft besser dienen? Organisiert vom Staatssekretariat für Wissenschaft, Forschung und Innovation unter dem Amt des Premierministers und dem Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Diaspora, wurde die Woche zu einem dynamischen Zentrum für Ideen, Partnerschaften und zukunftsorientierten Dialog. 

Als sich die Verkehrslage Mitte der Woche normalisierte, verwandelte sich der Veranstaltungsort fast über Nacht. Die Besucherzahlen stiegen sprunghaft an, die Ausstellungshallen füllten sich mit Leben, und die Gespräche erstreckten sich über künstliche Intelligenz, Wissenschaftsdiplomatie, Forschungskommerzialisierung, MINT-Mentoring, neue Technologien, indigene Wissenssysteme und Innovationsfinanzierung. Insbesondere der DAAD-Stand blieb ein Anziehungspunkt und zog Tausende von Besuchern an, die begierig waren, Möglichkeiten für Studium und Forschung in Deutschland zu erkunden. 

Stärkung der Forschungspartnerschaften zwischen Kenia und Europa 

Einer der wichtigsten Höhepunkte der Woche war eine von der Delegation der Europäischen Union organisierte Networking-Veranstaltung, bei der es um die Stärkung der Partnerschaften zwischen Kenia und Europa in den Bereichen Forschung und Hochschulbildung ging. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Mobilitätsprogramme, Rahmenbedingungen für Forschungskooperationen und Fördermöglichkeiten vorgestellt, wodurch die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bei der Bewältigung globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Gesundheitssysteme und digitale Transformation unterstrichen wurde. 

Auf diesem Forum stellte der DAAD ganz kurz sein neues Fachzentrum „Responsible Artificial Intelligence“ vor, was sehr zeitgemäß war, da KI derzeit eines der angesagtesten Themen in Kenia ist.  

Zusammenarbeit, Vernetzung und nachhaltige Wirkung 

Am Ende der Woche hatte sich das, was langsam begonnen hatte, zu einer äußerst dynamischen Plattform für Austausch, Zusammenarbeit und Entdeckungen entwickelt. Gespräche, die in formellen Sitzungen begonnen hatten, setzten sich in den Fluren und Ausstellungsräumen fort und bildeten Netzwerke, die wahrscheinlich über die Veranstaltung selbst hinaus Bestand haben werden. 

Die STRI4Society Week war mehr als nur eine Konferenz; sie markierte einen entscheidenden Moment auf Kenias Innovationsweg – einen Weg, der auf Zusammenarbeit, globalem Engagement und der Überzeugung basiert, dass Wissenschaft und Technologie letztlich der Gesellschaft dienen müssen. 

 

 

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