DAAD stellt Arbeit in Russland ein
„Wir bedauern diese Entscheidung der russischen Regierung. In den vergangenen Jahren gab es vor Ort weiterhin Interesse an DAAD-Stipendien für Studien- oder Forschungsaufenthalte in Deutschland. Zugleich gilt: Am Tag des russischen Angriffs auf die Ukraine haben wir im Konsens mit den anderen Wissenschaftsorganisationen festgelegt, dass es keine politischen und institutionellen Kontakte mehr mit Russland gibt und auch keine Stipendien mehr für ein Studium in Russland“, sagte DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee. „Unverändert sind rund 10.500 russische Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben, und Russinnen und Russen können sich, zum Beispiel aus Drittländern, weiterhin auf DAAD-Stipendien bewerben.“
Das russische Justizministerium hat den DAAD am 10. Februar gemeinsam mit weiteren Organisationen auf die Liste der Organisationen gesetzt, deren Tätigkeit in Russland als unerwünscht gilt. Der DAAD ist daher gezwungen, seine Arbeit in Russland einzustellen.