Erneut hohe Zahl internationaler Studierender in Deutschland – Abbruchquoten niedriger als bislang angenommen
„Mehr als 400.000 internationale Studierende und Promovierende bestätigen Deutschlands Stellung als wichtigstes nicht-englischsprachiges Gastland. Die Hochschulen haben erneut ihre Attraktivität für Talente aus aller Welt bewiesen“, sagte DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee. „Die neuen, niedrigeren Abbruchquoten internationaler Studierender sind zudem ein positives Signal. Ihr Studienerfolg und der erfolgreiche Einstieg ins Berufsleben sind mit Blick auf Fachkräftemangel und demografischen Wandel zentral für den Wissenschafts- und Innovationsstandort Deutschland.“
„Nicht nur wachsende Zahlen von internationalen Studierenden und Forschenden zeigen, dass die Internationalisierung des Wissenschaftsstandorts Deutschland weiter voranschreitet“, ergänzte Dr. Marcus Beiner, wissenschaftlicher Geschäftsführer des DZHW. „Diese Entwicklung zeigt sich auch mit Blick auf die Strukturen, die Internationalisierungsprozesse unterstützen. Beispielsweise ist die Zahl internationaler Beschäftigter in der Hochschulverwaltung in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Die große Mehrzahl der Hochschulen in Deutschland hat mittlerweile ein International Office. Fast alle Hochschulen bieten mindestens einen englischsprachigen Studiengang an. Auch die Zahl internationaler Hochschulkooperationen nimmt weiter zu“.